Das Jesus Phone - ein ausführlicher Artikel über das iPhone
Erlösung durchs iPhone
Schon im Jahre 1926 begann die Entwicklung der ersten Mobiltelefone. Heute, 81 Jahre später, lässt sich ein enormer Fortschritt feststellen. Aus den damals sperrigen und unhandlichen Handys wurden leichte, kleine, elegante und vor allem funktionelle Alleskönner, welche längst nicht mehr nur zum Telefonieren gedacht sind. Bestes Beispiel hierfür ist das neue iPhone, Namensvetter des iPods aus dem Hause Apple. Es beeindruckt vor allem durch seine Bedienung, es werden keine Knöpfe mehr benötigt-mit Ausnahme des “Home-Buttons”, sondern das komplette Handy lässt sich über ein 3,5-Zoll-Touchscreen bedienen (Touchscreen = ein Computereingabegerät, bei dem durch Berührung von Teilen eines Bildes der Programmablauf eines technischen Gerätes (.)scheinbar direkt gesteuert werden kann - Quelle: Wikipedia). Der Verkauf startete in Amerika am 29. Juni 2007. In Deutschland kann man das Multifunktionsgerät seit dem 09.November erwerben, jedoch nur in Verbindung mit einem Vertrag der T-Mobile AG. Rechnet man den Preis für das Handy (399€) plus die monatlichen Kosten des günstigsten Vertrages zusammen, kommt man auf eine stolze Summe von mindestens 1600€ über die Mindestlaufzeit von 24 Monaten - ohne telefoniert zu haben.
Hierfür bekommt man jedoch einiges geboten, schon die Bedienung fesselt, alles läuft flüssig und animiert ab, was auf alle Fälle ein großer Spaßfaktor ist. Der große Bildschirm überzeugt nicht nur durch seine hohe Auflösung, sondern auch durch die gestochen scharfen Bilder. Ein weiteres tolles Feature bietet die Anpassung des Bildschirms an die Haltung des iPhones, das heißt bei waagrechter Lage passt sich auch die Anzeige an, gleiches gilt für die senkrechte. Die größte Neuerung ist der integrierte Internet-Browser, welcher nicht wie bei anderen Handys nur eine abgespeckte Version des Internets darstellt, sondern das Internet selbst anzeigt. Wie dies auf dem im Verhältnis zum Computer kleinen Bildschirm möglich ist, gibt einem zu denken. Apples sowohl einfache als auch geniale Lösung besteht im Zoomen; man kann gewünschte Bereiche einer Internetseite mit Spreizen der Finger vergrößern bzw. verkleinern.
Die Nachteile für Otto Normalverbraucher bestehen in den hohen Anschaffungs-und Folgekosten, aber auch in einigen technischen Details. So lässt sich zum Beispiel der Akku nicht vom Nutzer auswechseln, was bei einem Defekt sehr ärgerlich sein kann, da das Telefon in diesem Fall eingeschickt werden muss. Das integrierte Internet wäre genial, würde das iPhone UMTS unterstützen (UMTS = Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G), mit dem deutlich höhere Datenübertragungsraten (.) möglich sind-Quelle: Wikipedia). Weiterhin werden Java-Applets nicht unterstützt, was vor allem jüngere Verbraucher ärgern wird, da diese nur noch Spiele und Programme direkt von Apple kaufen können. Zudem ist GPS (Globales Positionsbestimmungssystem, dient zur Navigation) nicht vorhanden, was Autofahrer vermissen werden.
Bisher wurden rund 1,4 Millionen iPhones verkauft, was im Vergleich zu anderen Mobiltelefonhersteller sehr wenig ist. Nokia verkauft diese Anzahl fast innerhalb eines Tages. Das iPhone stellt jedoch keinen Verkaufsschlager dar, sondern vielmehr ein Neudenken im Nutzen von Handys.
Auch Google strebt das Ziel des Neudenkens an, mit ihrem bald kommenden Betriebssystem namens “Android” möchte die weltweit bekannte Internetsuchmaschine eine einheitliche, kostenlose und vielseitige Plattform bieten, die von allen Handys unterstützt wird. Das System wird durch Werbeeinblendungen finanziert. Besonderheiten der neuen Software sind zum einen die kostenlose Nutzung und zum anderen die Vielfalt und Freiheit, welche jedem Nutzer zur Verfügung steht. Es ist mit ihr möglich Spiele, Landkarten, Wetterberichte, Musik und viele weitere Dinge zu verwenden, das alles auf jedem Handy welches unterstützt wird. Bisher hat jedes Handy ein eigenes Betriebssystem, welches von den Herstellen (Beispiel: Nokia) fest installiert ist, dies schränkt Nutzer sehr ein. Nach Google wird ihr Betriebssystem nicht wie das iPhone Millionen, sondern Milliarden von Nutzern begeistern.
Dieser Artikel war eine Klausur, in ihr war noch gefragt weshalb ich mich für diesen Text entschieden habe und ich musste eine kritische Frage stellen und diese beantworten, das hat aber auf einem Blog nichts verloren
. Als Informationsquelle diente ein Artikel im Spiegel. Für diesen Bericht bekam ich 14 Punkte, was einer glatten 1 entspricht.
Ein Beitrag von Nils Riel













Klasse Artikel!
Kommentar(70) von nosx — 12.01.08 @ 16:43
14 punkte??? unglaublich
Kommentar(71) von Pixel — 12.01.08 @ 16:54
[…] Here’s another interesting post I read today by Nils Riel Weblog - noch ein typisches Wordpress Blog […]
Pingback(72) von GPS » Das Jesus Phone - ein ausführlicher Artikel über das iPhone — 12.01.08 @ 17:28
Wie gesagt, ist nur ein Teil.
Kommentar(73) von Nils Riel — 12.01.08 @ 22:47